Förderverein Rotbuntes Husumer Schwein e.V.

 

 Buchtipp für Schweinefreunde


 http://amzn.to/2EFLWpw)



Schweinepest: Die Lösung liegt NICHT in der Wildschweinjagd 

Ein WWF-Bericht von Moritz Klose vom 12.Januar 2018

 

 

Weniger Wildschweine? Die Lösung liegt in der Landwirtschaft © iStock / Getty

Für Menschen ist die afrikanische Schweinepest zwar harmlos, für Schweine nicht. Die deutschen Schweinezüchter sind Exportweltmeister – und der Viehwirtschaft drohen Schäden in Milliardenhöhe – falls das Virus bis nach Deutschland kommen sollte. Und das ist eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Ins Visier geraten dabei mal wieder die Wildschweine. Ihr massenhaftes Vorkommen erhöht faktisch das Risiko, dass die Seuche auch in Deutschland ausbricht. Der Deutsche Bauernverband und der Jagdverband reden daher jetzt darüber, die Wildschweinbestände möglichst schnell zu reduzieren.Um bis zu 70 Prozent Durch Jagd. Damit allein wird man den Schweinen aber nicht Herr werde, denn: Ursache und Lösung des Problems liegen vor allem in der Landwirtschaft.

Mais – ein regelrechtes Zuchtprogramm für Wildschweine

Seit Jahren läuft in Deutschland ein regelrechtes Wildschweinzuchtprogramm. Wildschweine lieben Raps und vor allem Mais. Beide Feldfrüchte bieten den Schweinen hervorragendes Kraftfutter – und lebenswichtige Deckung. Die Anbaufläche ist seit 2001 um über 60 Prozent gestiegen. Die Schweine freut`s. Sonst kaum jemanden.

Mehr Wildschweine – trotz intensiver Jagd

Die von Wildschweinen verursachten Schäden in Wald, Flur, Parks und Vorgärten sind immens. Der Ruf nach der Jagd klingt natürlich einfach: abschießen und gut. Doch nichts ist gut. Die Jäger kommen schon jetzt überhaupt nicht hinterher. Jährlich werden in Deutschland mehr als eine halbe Million Wildschweine geschossen. Doch die Zahl der Schweine wächst weiter.

Es häufen sich die Wortmeldungen, die eine flächendeckende Aufrüstung in der Wildschweinjagd fordern.  Einsatz von Nachtzielgeräten und Schalldämpfern, Fallenstellen und weiträumige Drück-Stöberjagden. Über effektive, zukunftsgemäße und naturschutzfachliche sinnvolle Jagdmethoden zu diskutieren finde ich gut, dennoch:

Wir brauchen eine vielfältige Landwirtschaft!

Jagd allein kann die Wildschweine weder kurzfristig noch dauerhaft wieder auf ein Normalmaß bringen. Dafür- aber längst nicht mehr dafür-  brauchen wir wieder mehr Vielfalt auf dem Acker. Das heißt vor allem: deutlich weniger Mais- und Rapswüsten. Wir werden nicht müde es immer und immer wieder zu sagen: Mehrjährige und vielfältigere Fruchtfolgen tragen zum Klimaschutz bei. Sie fördern die biologische Vielfalt. Und ja, helfen dabei, dass die Schweine nicht überhand nehmen.



Nachruf zum Tode

Herrn Lorenz Nelles

Lorenz Nelles war seit Gründung des Fördervereines 1996 auf dem Hof Fielmann in Lütjensee Mitglied in unserem Förderverein, ein Mann der ersten Stunde. Von 2004 bis 2008 war Herr Nelles 1. Vorsitzender des Vereines und gab dem Förderverein auf dem Gelände des Kastanienhofes ein zu Hause. Es gab zahlreiche Treffen auf dem Gelände der Lebenshilfe in Nienborstel bei Hohenweststed mit großzügiger Bewirtung ! Alles vom Schwein, schöne Grillfeste, Hofführungen und Kutschfahrten für die Vereinsmitglieder. Der Kastanienhof beheimatete zahlreiche aussterbende Haustierrassen und eben auch das Rotbunte Husumer Schwein. Ziel der Arbeit von Herrn Helles war, dass jeder Bewohner mit Handicap ein individuelles ihm passendes Angebot und eine sinnvolle Aufgabe erhält. Auf dem Kastanienhof wurde dieses mit Tierbetreuung umgesetzt. Es war für uns faszinierend zu beobachten, wie engagiert die Bewohner die Tiere versorgten und auch wertschätzten.


Wir danken im Namen des Vereins von ganzem Herzen für sein Engagement und seine Unterstützung für das Rotbunte Husumer Schwein und werden ihn in guter Erinnerung behalten.


Advent 2017  

>> Die Adventszeit ist eine Zeit, einmal innezuhalten - Zeit auch, um vielleicht neue Ziele anzustreben. <<

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern und Besuchern eine besinnliche Adventszeit


September 2017

NORLA 07.-10.09.2017


Auch in diesem Jahr waren unsere Rotbunten Husumer Schweine wieder auf der NORLA vertreten.

 Im Rahmen der Landestierschau 2017 präsentierten sich 4 Läufer von Herrn Vollertsen  zutraulich den Besuchern.

  Ihr Charme veranlasste sogar unseren Landwirtschaftsminister Robert Habeck dazu, sich zu den Schweinen in das Gehege zu setzen. 

Der Trubel ringsherum und die vielen Besucher schienen unsere Schweine nicht im geringsten zu stören, so wie die Rasse halt ist, stressresistent, kontaktfreudig, ruhig und ausgeglichen.

 

 

Juli 2017 

Der Sauenlinienkatalog

Unser  Sauenlinien - Katalog ist in Arbeit und wird von Woche zu Woche vervollständigt


Juni 2017

 Rotbunte Husumer Schweine auf dem Erdbeerfest

Auf dem Erdbeerfest auf dem Neuengammer Hinterdeich präsentierte mit großem Erfolg Herr Hans-Jürgen Vollertsen seine Rotbunten Husumer Schweine und stellte ebenfalls unseren Förderverein den interessierten Besuchern vor.


Juni 2017
Ein denkwürdiger negativer Bericht wurde in der Juni-Ausgabe der ARCHE NOVA über unsere Rotbunten Schweine von Herrn Hans Hinrich Sambraus verfasst. Zusammen mit dem Rätischem Grauvieh sowie dem braunen Bergschaf wurde unserer Schweinerasse die Erhaltungswürdigkeit abgesprochen .Komisch nur, das die GEH selbst diese Schweinerasse in ihrer Roten Liste mit aufgenommen hat!!

Anstatt sich über Rassen auszulassen, die erfolgreich neugezüchtet werden, sollte vielleicht in Zukunft mehr Augenmerk darauf gerichtet werden, dass mit noch vorhandenen Reinzucht-Rassen, wie dem Murnau-Werdenfelser Rind nicht weiter Verdrängungszucht durch das Tarentaise-Rind betrieben wird, denn dann fällt auch diese Rasse irgendwann weg.

Mai 2017

Schwein gehabt - Neues vom Biohof Backensholz -

Ein informativer Bericht über die Rotbunten Husumer Schweine der Familie Metzger-Petersen auf ihrem Hof Backensholz ist in der lebensart 05/2017 erschienen.


 

25.03.2017 JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 

des Fördervereins bei Frau Blumencron, 21514 Schuldendorf, Neue Mühle 4. Eine gesonderte Einladung ist allen Mitgliedern per mail zugesandt worden. 

01.-04. September 2016 NORLA 

....unter diesem Slogan präsentierte sich der Förderverein vom 01.-04. September 2016 auf der NORLA in Rendsburg.

Mit von der Partie war mein fast 4-jähriger Rotbunter Eber " Lasse ". Leider konnte eine ferkelführende Sau aus dem Tierpark Warmer nicht vor Ort sein, aber " Lasse " war ein vorbildlicher Vertreter seiner Rasse. Seine Umgrabaktionen, seine imposante Erscheinung sowie seine ruhige und ausgeglichene Art ließen so manchen Besucher staunen. Durch informative und nette Gespräche wurde unser Verein den Besuchern vorgestellt. Unsere Arbeit und der Einsatz zur Erhaltung der Rotbunten Husumer Schweine fanden einerseits viel Zuspruch und Anerkennung, auf der anderen Seite hält sich jedoch noch hartnäckig die Ansicht, diese Schweine wären nicht rentabel und außerdem sei " dat Schwien doch veel to fett ! "

Doch diese Einstellungen und auch das nicht immer perfekte Wetter konnten uns unsere Laune nicht vermiesen. So war es doch insgesamt ein erfolgreiches Wochenende mit viel Spaß.

Ich danke meinen Mitbetreuern Familie Rosenberg, Frau Müller von Blumencron und Herrn Vollertsen für den nicht selbstverständlichen Einsatz in ihrer Freizeit. Einen  großen Respekt für den tapferen " Lasse ", der mit nur provisorischem Regen- und Sonnenschutz aushalten musste. Gelassen und souverän ließ er selbst " dümmliche Sprüche " seitens seines Geschlechtes von , sagen wir mal " sehr einfachen Menschen " über sich ergehen.

Lasse beim Umgestalten seines Auslaufes

13.08.2016 BELTRETTER e.V.

Unsere Rotbunten Schweine protestieren wieder......gegen Nordeuropas größte Umweltsünde.Das Video und Informationen zu unserem neuen Vereinsmitglied " Beltretter e. V. " gibt es unter folgendem Link.  http://beltretter.de/2016/07/19/protestschweine